JSMemento Preisverleihung201907727

csm GF MSF Memento Preis 2018 WEB 070 96f2c4abaeDie Preisverleihung des Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten wird nicht wie geplant am Mittwoch, dem 11. März 2020 stattfinden, sondern wird auf Grund der aktuellen epidemiologischen Situation bei der Lungenerkrankung COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) und der veränderten gesundheitspolitischen Empfehlungen seitens des Bundesministeriums für Gesundheit auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Die gesundheitlichen Bedürfnisse von Menschen in ärmeren Ländern werden seit langem vernachlässigt. Impfstoffe, Diagnostika und Medikamente gegen vernachlässigte Krankheiten wie zum Beispiel Chagas oder Tuberkulose sind entweder nicht vorhanden, veraltet oder ungeeignet für die klimatischen und strukturellen Gegebenheiten vor Ort, nicht für Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten und für die Betroffenen oft unbezahlbar. Um auf diesen Notstand hinzuweisen, haben sich Ärzte ohne Grenzen e.V., Brot für die Welt, die BUKO Pharma-Kampagne und die DAHW Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. zusammengeschlossen und gemeinsam den Memento Preis für vernachlässigte Krankheiten ins Leben gerufen. Seit 2014 wird er für besonderes Engagement in der Bekämpfung von vernachlässigten Krankheiten in den Kategorien „Forschung und Entwicklung“, „Journalismus“ und „Politischer Wille“ an Personen in einer öffentlichen Funktion verliehen.

Weitere Informationen zum Memento-Bündnis und dem Preis finden Sie auf der Internetseite: www.memento-preis.de.


Leider wird der diesjährige Kongress Armut und Gesundheit 2020 abgesagt!

csm Armut und Gesundheit 2020 750x500px 7c6475fdb8Auf dem Kongress wird Jörg Schaaber von der BUKO Pharma-Kampagne am 08.03. zum Thema "Das 1 x 1 der globalen Gesundheitspolitik: Private Interessen und globale Gesundheit – wie geht das zusammen?" zu Gast sein:

Termin: 8.3.2020 11.00-12.30
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135
Raum: H 1012

Globale Gesundheit hat es in den letzten 20 Jahren vom Nischendasein zu einem der zentralen Themen auf der politischen Agenda geschafft. In Deutschland zeigt sich dies unter anderem in der neuen Globalen Gesundheitsstrategie der Bundesregierung. Mit dem Bedeutungsgewinn von Global Health treten aber auch inhaltlich-konzeptionelle Differenzen stärker zu Tage. Diese will die Deutschen Plattform für Globale Gesundheit näher beleuchten. Eine besondere Dynamik ist nicht zuletzt durch die wachsende Bedeutung internationaler Privatstiftungen wie der Bill & Melinda Gates Foundation und die Bildung von so genannten Multi-Akteurs-Foren wie dem Global Health Hub Germany entstanden, die die Gesundheitsdebatte in Deutschland stark prägen. Die Deutsche Plattform für Globale Gesundheit will das Gesundheitsverständnis der neuen Akteure beleuchten und nach ihrer Prioritätensetzung bei der Lösung globaler Gesundheitsprobleme fragen. Mit dem Fachforum „Das Einmaleins der Gesundheitspolitik - Wie kann Gesundheit gesamtgesellschaftlich gedacht und gestaltet werden?“ bietet die Deutsche Plattform für Globale Gesundheit (DPGG) eine Einführung in die grundlegenden Fragen und Probleme der Gesundheitspolitik an. Das Format soll eine Orientierung über die komplexen Anforderungen und Verflechtungen der nationalen und globalen Gesundheitspolitik bieten. Das Fachforum richtet sich vor allem an alle Neulinge in der Gesundheitspolitik.

11:00 Uhr: Das Partnerschafts-Paradigma in der globalen Gesundheit
Mareike Haase | Brot für die Welt | Germany

11:20 Uhr: Der Global Health Hub Germany, der Einfluss philanthropischer Stiftungen und andere aktuelle Entwicklungen in Deutschland
Jörg Schaaber | BUKO Pharma-Kampagne | Germany



Am 09.03. wird Claudia Jenkes von der BUKO Pharma-Kampagne zum Thema "Zunehmende Antimikrobielle Resistenzen im Globalen Süden und weltweit – welche Rolle spielt die Armut?" zu Gast sein.

Termin: 9.3.2020 9.00-10.30
Ort: TU Berlin, Straße des 17. Juni 135
Raum: H 1058

Hintergrund: Antimikrobielle Resistenzen (AMR) breiten sich durch reisende Menschen und globalisierten Handel rund um den Globus aus. Sie sorgen weltweit für massive Behandlungsproblemen, tragen zur Explosion der Gesundheitskosten und erhöhten Sterberaten bei behandelbaren Erkrankungen bei u.a.: Tuberkulose, Wundinfektionen, Malaria, krankenhausassoziierten Infektionen. Das drohende Zukunftsszenario eines post-antibiotischen Zeitalters bezeichnete die WHO schon 2015 als eine "globale Gesundheitskrise". Methode: In vier Beiträgen werden eigene wissenschaftliche (quantitative und qualitative) Daten der teilnehmenden Referenten bzw. ihrer Netzwerke dargestellt und diskutiert: Die aktuelle Verbreitung von AMR und die Herausforderungen an effektives Monitoring. Außerdem der Einfluss der Armut, schwacher Gesundheitssysteme, des Gesundheitsfachkräftemangels, fehlender Diagnostika sowie begrenzter Überwachung von Arzneimitteln- und Arzneimittelmärkten. Ergebnisse: AMR und fehlende Wirksamkeit essentieller Medikamente werden aus zahlreichen low- and middle-income countries (LMICs) berichtet, die Daten sind allerdings häufig unvollständig, werden selten erhoben und notwendige Diagnostika sowie Instrumente zur Surveillance fehlen oft. Es werden irrationale Verschreibungspraxis durch inadäquat qualifiziertes Personal bei Erkrankten und unkontrollierter Gebrauch in der Tierproduktion berichtet. Diskussion: Armut und fehlender Zugang zu einer umfassenden Gesundheitsversorgung und Gesundheitsüberwachung sind Triebfedern für hohe Resistenzraten in LMICs. Um die komplexen Probleme zu lösen braucht es nationale und globale Antworten. Auch Deutschland steht hier in der Verantwortung.

09:00 Uhr: Antimikrobielle Resistenzen - soziale, ökonomische und politische Dimensionen Indien, Tansania und Südafrika
Claudia Jenkes | BUKO Pharma-Kampagne | Germany

09:20 Uhr: Antimikrobielle Resistenzen in Afrika und Indien
Prof. Dr. Frank Mockenhaupt | Charité | Germany

09:40 Uhr: Erfahrungen bei der Erhebung Antimikrobieller Resistenzen (AMR) in Nigeria
Dr. Gerhard Schwarzkopf-Steinhauser | Berater für das Robert Koch-Institut | Germany

10:00 Uhr: Antimikrobielle Resistenz (AMR) als globale Herausforderung
Dr. Tim Eckmanns | Robert Koch-Institut, Berlin | Germany


Klimawandel VeranstaltungDer Klimawandel ist die größte Gefahr für die Gesundheit im 21. Jahrhundert. So rechnet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits 2030 mit jährlich einer Viertelmillion zusätzlicher Todesfälle weltweit – bedingt durch klimasensible Erkrankungen. Solch alarmierende Feststellungen haben für uns alle Konsequenzen.

Mit der Veranstaltung Klimawandel und globale Gesundheit gehen wir auf Fakten ein und stellen regionale Strategien vor. Dabei verbinden wir das Globale mit dem Lokalen – denn kaum ein anderes Thema ist so global wie der Klimawandel.

Informationen dazu liefert die BUKO-Pharma Kampagne aus Bielefeld. Elisabeth Lipsewers, Projektkoordinatorin von Ärzte ohne Grenzen schildert ihre Erfahrungen aus Gesundheitsprojekten im Tschad und Kongo. Über Krankheitsbilder die mit klimatischen Veränderungen in Verbindung stehen spricht der Bielefelder Arzt Dr. Bernd Lehne. Susanne Schmitt vom Umweltamt Bielefeld stellt Strategien vor, wie eine gesundheitsfördernde Stadtentwicklung in Zeiten der Klimaveränderungen aussehen kann.

Nach einleitenden Referaten werden in offenen Gesprächsrunden diese Themen vertieft:

  • Globale Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit
  • Die globale Erwärmung – ein medizinischer Notfall auch in Bielefeld?
  • Strategien für eine gesunde Stadtentwicklung

Wann: 5. Dezember / 18:00 Uhr
Wo: Altes Rathaus Bielefeld im Raum Nowgorod


Plakat Kima A5 Minden finalKlimatische Veränderungen machen sich schon heute weltweit bemerkbar - und sie beeinflussen in vielfältiger Weise unsere Gesundheit. Eine Veranstaltung am 16. September soll mit spannenden Kurzvorträgen informieren, lokale Handlungsperspektiven aufzeigen und zur Diskussion anregen. Veranstalter sind die Stadt Minden, das Welthaus, der BUND und die BUKO Pharma-Kampagne.


Letzte Woche Dienstag, am 02.07.19, fand in Bielefeld die Veranstaltung "Bielefeld - for future? Aufbruch für eine Welt im Wandel" statt. Dabei ging es um Bielefelds Weg zur global nachhaltigen Kommune und die Umsetzung der 17 Entwicklungsziele der Vereinten Nationen vor Ort. Auch die BUKO Pharma-Kampagne war mit einem Stand bei der Veranstaltung anwesend, machte auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam und engagierte sich für lokale Nachhaltigkeitsstrategien.

In einem Beitrag der WDR Lokalzeit OWL ist unser Stand gut zu sehen und erläutert noch einmal, worum es bei der Veranstaltung ging und was im globalen Kontext wichtig ist.

Den Beitrag können Sie sich hier ansehen.


Aufbruch für eine Welt im Wandel

Auma ObamaBielefeld ist auf dem Weg zur Global nachhaltigen Kommune. Richtschnur und Gradmesser sind die 17 Entwicklungsziele der Vereinten Nationen. Diese gilt es umzusetzen - global und vor Ort. Die Bereitschaft und der Wille sind vorhanden – dafür stehen in Bielefeld viele engagierte Menschen. Was sind die zentralen Herausforderungen, welche Rahmenbedingungen sind erforderlich und welche Instrumente können wir einsetzen um den Aufbruch in eine Welt im Wandel
erfolgreich zu gestalten.

Die BUKO Pharma-Kampagne unterstützt die Veranstaltung und wird ihre Arbeit dort bei einem Markt der Möglichkeiten vorstellen.

2. Juli 2019 |WissensWerkStadt, Wilhelmstr. 3, Bielefeld

Programm
17:00 Welt-Forum: Entwicklungspolitische Gruppen und Institutionen stellen sich vor und laden ein zum Gespräch
18:00 Begrüßung Oberbürgermeister Pit Clausen; "Bielefeld auf dem Weg zur Global nachhaltigen Kommune", Anja Ritschel, erste Beigeordnete der Stadt Bielefeld; "Klimaschutz beginnt vor Ort - Energiewende in Bielefeld", Rainer Müller, Geschäftsführer Stadtwerke Bielefeld
18:30 Dr. Auma Obama, World Future Council, "Wir stellen uns den Herausforderungen – Lokales und globales Handeln für eine lebenswerte Zukunft"
19:40 Vorstellung der Veranstaltungsreihe Entwicklungspolitisches Netzwerk Bielefeld
19:50 Gespräche im Welt-Forum

Das Programm finden Sie hier auch als PDF-Datei.


IPPNW Germany, the Charité – Institute for Social Medicine, Epistemology and Health Economics, and the German Platform for Global Health invite you:
20.07.2019, 09:00 Uhr, Evangelische Schule Berlin Zentrum, Wallstrasse 32, 10179 Berlin

IPPNW KonferenzGlobal health security (GHS) has recently become a popular concept in global health. In 2014, the global health security agenda (GHSA), a collaboration between 64 governments, international organizations and non-governmental stakeholders, was launched as a concept to address infectious disease outbreaks and reduce their transnational spread. However, the fear-based focus on the prevention of and protection from infectious diseases is not representative of the global burden of disease and in many cases prevents a debate about social, economic, and political determinants of health. Moreover, the concept is often used to justify immigration policies and practices that further restrict population movement across international borders by framing the migration of people as a risk. Rather than enhancing the local health system capacities, public policies in the name of GHS tend to focus on the protection of national borders in the global north against perceived health threats from countries in the global south.

In light of the increasing importance of the GHSA, the changing architecture of global health governance in Europe due to Brexit, and the launch of Germany’s Global Health Hub, we want to open up the discussion on health security in our prevailing economic system. What are the links between health and security and how do the two interact? Why is the concept linked to neoliberalism? What does global health security mean to us? Are vaccines and outbreaks the most pressing issues that should be addressed? What other less visible health threats should be brought to the forefront? How can we move beyond a narrow understanding of global health security?

For further information and registration for the workshops please visit our website. Child care can be provided, please let us know in advance. This event will be livestreamed on the IPPNW youtube channel.
Please spread the word in your community, post on social media using the hashtags #RethinkHealthSecurity #GHS2019 and make sure to check out our conference Facebook event.
We are looking forward to receiving your registration and welcoming you in Berlin this summer. Please register until July 14th, 2019 – it is possible for you to pay upon arrival!


Tag01 02 MementoBerlin, 18. Februar 2019. Der Memento Forschungspreis für vernachlässigte Krankheiten geht dieses Jahr an Prof. Dr. Jürgen May vom Bernard-Nocht-Institut für
Tropenmedizin. Die Jury würdigt damit das Engagement des Wissenschaftlers für die Forschung zu Fieberkrankheiten in Afrika. Prof. May und seine Arbeitsgruppe untersuchen, ob Patienten, die Symptome von Malaria zeigen, tatsächlich an der durch Parasiten übertragenen Erkrankung leiden oder eine andere Infektionskrankheit haben. Der Memento Preis in der Kategorie Journalismus 2019 geht an die freie Journalistin Katharina Nickoleit. Die Preisverleihung findet am 20. Februar 2019 ab 19 Uhr in der Hörsaalruine der Charité in Berlin statt.


Klimatische Veränderungen machen sich schon heute weltweit bemerkbar - und sie beeinflussen in vielfältiger Weise unsere Gesundheit. Ein Info-Abend am 22. März soll mit spannenden Kurzvorträgen informieren, lokale Handlungsperspektiven aufzeigen und zur Diskussion anregen. Veranstalter sind die Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Bad Oeynhausen, die örtliche Eine Welt-Gruppe, der BUND und die BUKO Pharma-Kampagne.

Veranstaltung Bad OeynhausenDie Hitze des Sommers 2018 hat einmal mehr gezeigt: Der Klimawandel ist mit seinem extremen Wetter in Deutschland angekommen. Hitzeperioden treten häufiger auf, fallen intensiver aus und dauern länger. Das birgt gesundheitliche Risiken, insbesondere für ältere und kranke Menschen. Denn Verlauf und Häufigkeit vieler Krankheiten werden durch klimatische Veränderungen stark beeinflusst – das gilt zum Beispiel für Allergien und Asthma ebenso wie für Borreliose, Hautkrebs oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet bereits ab 2030 mit jährlich einer Viertelmillion zusätzlicher Todesfälle weltweit – bedingt durch klimasensible Erkrankungen.
„Der Klimawandel ist die größte Gefahr für die globale Gesundheit im 21. Jahrhundert“, warnt die Ärztin Dr. Angelika Claußen, "aber der Kampf gegen den Klimawandel ist gleichzeitig die größte Chance für die Verbesserung der Gesundheit“. Die Veranstaltung wird die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels aus globaler, regionaler und lokaler Perspektive beleuchten. Elisabeth Lipsewers, Projektkoordinatorin für Ärzte ohne Grenzen schildert ihre Erfahrungen aus Gesundheitsprojekten im Kongo und Tschad/Zentralafrika. Die Bielefelder Ärztin Dr. Angelika Claußen nimmt vor allem Hitzewellen, Luftverschmutzung und Atemwegserkrankungen in Deutschland in den Blick. Was in Bad Oeynhausen in Sachen Klimaschutz geschieht, berichtet Andreas Witt und skizziert zugleich die Folgen des Klimawandels für den Gesundheitsstandort. Für den BUND sitzt Jens J. Korff, Vorsitzender der Regionalgruppe OWL auf dem Podium. Er führt vor Augen, woran es im regionalen Klimaschutz noch hapert.

Macht uns der Klimawandel krank?
Podiumsdikussion, 22.3.19, 19.00 Uhr, Druckerei-Begegnungszentrum, Kaiserstraße 14


WWF Earthhour 2019 Stadt Dortmund Plakat A4Am 30. März 2019 findet zum 13. Mal die vom WWF initiierte Earth Hour statt. Rund um den Globus werden wieder Millionen von Menschen, Städte und Unternehmen für eine Stunde das Licht ausschalten und so gemeinsam ein Zeichen setzen für mehr Klima- und Umweltschutz. Auch die BUKO Pharma-Kampagne macht mit! Wir werden in Dortmund bei der zentralen Veranstaltung in der Pauluskirche dabei sein. An unserem Aktionsstand „Klimawandel macht krank. Rettet Patientin Erde!“ laden wir BesucherInnen dazu ein, ihre Diagnose zum Zustand der Erde zu stellen und ihre ganz persönlichen Therapievorschläge zu formulieren. Die Veranstaltung zum WWF Earth Day in Dortmund wird koordiniert vom Team Klimaschutz und Klimaanpassung des Umweltamtes der Stadt. Ab 17:00 Uhr gibt es ein buntes Programm mit Vorträgen, Aktionen und Musik unplugged. Das Programm finden Sie hier.


Mehr Infos gibt's auch auf der Webseite der Pauluskirche.

 

 


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