Pharma Brief3 C Schaaber web

access blur blurred background 912005Nach und nach werden die Strukturen des geplanten Global Health Hub Germany (GHHG) in Umrissen erkennbar. Und was zutage tritt, stimmt nicht unbedingt erfreulich: Parallel zum relativ offenen Prozess zur Entwicklung einer globalen Gesundheitsstrategie der Bundesregierung (Pharma-Brief 7/2018, S. 1) droht die Einrichtung eines exklusiven Clubs, der der Pharmaindustrie und wirtschaftsfreundlichen privaten Initiativen wie dem World Health Summit oder der Gates-Stiftung viel Einfluss auf die Debatte ermöglicht.

Außerdem im aktuellen Heft:
Warnungen vor Schweinegrippeimpfstoff verschleppt
Wie viel Fortschritt bringen in den USA als „Breakthrough Therapies“ zugelassene Medikamente?
Neuer Online-Kurs der Pharma-Kampagne zu Diabetes
Cochrane wirft Kritiker Gøtzsche raus

Download: Pharma-Brief 8-9/2018 [PDF380kB]

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Der Rückruf von verunreinigten Valsartan-Medikamenten ging im Sommer durch die Presse. In dem Blutdrucksenker war der krebserregende Stoff Nitrosamin entdeckt worden. Was steckt hinter diesem Skandal und was müsste passieren, um Wiederholungen unwahrscheinlicher zu machen?

Außerdem:

Globale Gesundheitsstrategie der Bundesregierung
Europäische Nutzenbewertung - Update 2
Theater gegen Klimawandel



Download: Pharma-Brief 7/2018 [PDF350kB]

Foto: Jörg Schaaber

FDADie Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der US (FDA) lädt regelmäßig ExpertInnen ein, die ihre Ansichten über anstehende Zulassungen äußern. Das US-Wissenschaftsmagazin Science deckte jetzt auf, dass es ein System der nachträglichen Belohnung gibt. Das ist problematisch, denn nicht nur ExpertInnen profitieren davon, auch MitarbeiterInnen der FDA.

Außerdem:
IWF: Kreditgeber schadet Gesundheit
Brustkrebs: Nutzen von Palbociclib fraglich
Europa: EU-Nutzenbewertung
Antibiotika-Forschung: Sekretariat in Berlin

Download: Pharma-Brief 6/2018 [PDF350kB]

Foto: picture alliance/AP Photo

US Navy 110503 N QD416 125 Peruvian patients wait for eye care at a Continuing Promise 2011 medical clinicKlinische Studien generieren grundlegendes Wissen über Nutzen und Schaden von Arzneimitteln und sind Voraussetzung für die Zulassung. Umso schlimmer, wenn dabei die notwendige Sorgfalt vernachlässigt wird. Eine aktuelle Untersuchung in Peru zeigt gravierende Mängel auf.

Außerdem:

Transparenz: Doppelveröffentlichungen
EU-Handelspolitik: Ungesunde Verträge
EU-Forschungsprogramm: Soziale Ziele fehlen

 

Download: Pharma-Brief 4-5/2018 [PDF463kB]

Foto: US Navy 110503-N-QD416-125 Peruvian patients wait for eye care at a Continuing Promise 2011 medical clinic

 JS14216 kleinEU will nationale Nutzenbewertung von Arzneimitteln verbieten - Neue Medikamente sind oft nicht besser als existierende Therapien. Deshalb wird in vielen Ländern seit Jahren der relative Nutzen bewertet und anschließend der Preis für die Neueinführungen ausgehandelt. Seit 2011 gibt es ein entsprechendes Verfahren auch in Deutschland. Die EU-Kommission will solche nationale Bewertungen verbieten und durch ein intransparentes zentrales Verfahren mit niedrigen Standards ersetzen.

 


Außerdem:
Diabetes: Zuckersteuer in Großbritanien
Klimawandel: MedizinerInnen fordern Klimaschutz

Download: Pharma-Brief 3/2018 [PDF/516kB]

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