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bild klimawandel BILD 02b WSteigende Temperaturen und veränderte Niederschlagsmengen beeinträchtigen die Landwirtschaft. Auch Starkregen oder anhaltende Trockenheit, die mit dem Klimawandel einhergehen, führen zu massiven Ernteverlusten. Und zwar insbesondere in tropischen Regionen, wo die Ernährungssicherheit schon heute bedroht ist. Unterernährung tötet jedes Jahr viele Millionen Menschen weltweit.1 Todesursache ist dabei nicht allein die fehlende Nahrung. Hungernde Menschen sind auch anfälliger für Infektions- und Atemwegs-Erkrankungen. Und die Krankheit vergrößert die Armut: In Asien und Afrika gehen jedes Jahr 11% des Bruttoinlandsproduktes infolge von Mangelernährung verloren, schätzt die Weltbank.2 Denn geschwächte und kranke Menschen sind weniger leistungsfähig oder können gar nicht arbeiten. Das führt nicht nur zu individuellen Verlusten und finanziellen Einbußen. Es entsteht auch ein volkswirtschaftlicher Schaden.
Extreme Dürreperioden verschärfen die Unter- und Mangel-Ernährung besonders in den Ländern des globalen Südens. Denn viele Menschen leben dort vom Ackerbau und produzieren hauptsächlich für den Eigenbedarf. Bei ausbleibendem Regen oder bei Überschwemmungen verlieren sie schnell ihre Existenzgrundlage. Immer mehr Bäuerinnen und Bauern werden dadurch gezwungen, in die Städte zu ziehen.

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1WHO: 10 facts on climate change and health (Fact 10) [www.who.int/features/factfiles/climate_change/facts/en/index4.html]
2The World Bank: The World Bank and Nutrition [www.worldbank.org/en/topic/nutrition/overview]

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