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Ein kleiner Affe sitzt auf dem Kopf einer indigenen Frau im brasilianischen Amazonasgebiet. Im Hintergrund sind unscharf Bäume und Hütten zu sehen.
© J Brarymi/iStock

Podcast Zoonosen Folge 3 | Biodiversität  – Artenschwund ist ungesund

Wenn wir über Artenreichtum sprechen, weckt das schnell Gedanken an verwunschene Regenwälder oder flirrende Korallenriffe. Kontrastiert werden solche Bilder allerdings ebenfalls schnell von unserem Wissen über die wachsende Bedrohung dieser Biodiversität. Die nächste Assoziation sind daher nicht selten röhrende Motorsägen oder die Kakophonie eines Fischtrawlers. Das aktuelle große Aussterben hat für Mensch, Tier und Umwelt mehr gravierende Konsequenzen, als wir vielleicht oft begreifen möchten. Auch und gerade beim Thema Zoonosen.

Mit diesem Thema setzt sich unsere dritte Podcast-Folge auseinander. Zu finden ist die Folge direkt hier im Beitrag und abermals bei Spotify, Deezer (demnächst verfügbar), Apple Podcasts und auf YouTube.

Es klingt vielleicht seltsam, ist aber wahr: Großer Artenreichtum schützt uns Menschen vor Zoonosen. Umgekehrt erhöht Artenschwund auf vielerlei Wegen die Risiken, an solchen Infektionen zu erkranken. Um wichtige Naturräume zu bewahren und Gesundheitsgefahren einzudämmen, bedarf es die Hilfe der Menschen vor Ort, genau wie internationale Anstrengungen. Darüber sprachen wir mit Dr. María Teresa Solís Soto. Die Public Health-Expertin arbeitet an der Universidad Mayor, Real y Pontificia de San Francisco Xavier de Chuquisaca. Wir widmeten uns in dem Gespräch dem Problem von Waldbränden, der Bedeutung von Radio-Dramen für Haustierbesitzer*innen und der engen Verflechtung von Global und Lokal.

Podcast Gesundheit: global und gerecht (?) | Zoonosen Folge 3
Biodiversität  – Artenschwund ist ungesund

Redaktion: Max Klein
Technische Umsetzung: Stefan Jankowiak
Sprecher*innen: Dr. María Teresa Solís Soto, Hendrike Otto, Max Klein
Musik: Mikrokosmos
Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ

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