Zum Inhalt springen

Obwohl nicht übertragbare Krankheiten (kurz: NCDs für Non-Communicable Diseases) wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes nicht nur in Industrieländern, sondern auch im Globalen Süden einen bedeutenden und zunehmenden Anteil an der Krankheitslast und vorzeitigen Todesfällen ausmachen, führen sie in der entwicklungspolitischen Debatte ein Schattendasein. Bei vielen NCDs kommt der Prävention eine ebenso hohe Bedeutung zu wie der angemessenen Behandlung Erkrankter.

In Subsahara-Afrika bspw. lagen Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Jahr 2000 noch auf Platz 9 der häufigsten Todesursachen, 2019 waren sie auf Platz 5 vorgerückt. Das lässt sich nicht allein mit der längeren Lebenserwartung erklären. Verstädterung und damit verbunden sich verändernde Lebensgewohnheiten, Hitzestress und Luftverschmutzung erhöhen das Risiko. Gleichzeitig sind die Behandlungsmöglichkeiten und der Zugang zu Medikamenten oft deutlich schlechter als in Industrieländern.

Junge Erwachsene mit Typ-1-Diabetes üben die richtige Insulininjektion.

Leben mit Diabetes

Unter allen nicht übertragbaren Krankheiten (NCDs) haben weltweit Fälle von Diabetes am stärksten zugenommen. So lebten 1990 „nur“ rund 7% aller Erwachsenen mit Diabetes, 2022 hingegen 14%. Diese Zunahme betrifft besonders Länder des Globalen Südens.

Chemotherapie bei einer Krebs-Patientin

Krebs: Geld oder Leben

Die Diagnose Krebs ist weltweit gefürchtet, die Überlebenschancen für Patient*innen hängen dramatischerweise oft ganz unmittelbar von finanziellen Rahmenbedingungen ab. Eine zentrale Rolle spielen die Kosten der eingesetzten Präparate, wie etwa die Versorgung von Kindern zeigt.

BUKO Pharma-Kampagne
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Google Analytics über den Google Tag Manager. Lesen Sie unsere Datenschutzerklärung.