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Tag01 02 MementoBerlin, 18. Februar 2019. Der Memento Forschungspreis für vernachlässigte Krankheiten geht dieses Jahr an Prof. Dr. Jürgen May vom Bernard-Nocht-Institut für
Tropenmedizin. Die Jury würdigt damit das Engagement des Wissenschaftlers für die Forschung zu Fieberkrankheiten in Afrika. Prof. May und seine Arbeitsgruppe untersuchen, ob Patienten, die Symptome von Malaria zeigen, tatsächlich an der durch Parasiten übertragenen Erkrankung leiden oder eine andere Infektionskrankheit haben. Der Memento Preis in der Kategorie Journalismus 2019 geht an die freie Journalistin Katharina Nickoleit. Die Preisverleihung findet am 20. Februar 2019 ab 19 Uhr in der Hörsaalruine der Charité in Berlin statt.

Der Global Health Hub Germany der Bundesregierung hat Interessenkonflikte

(19.2.2019) Die Deutsche Plattform für Globale Gesundheit, ein Netzwerk aus Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler*innen und Gewerkschaften, sieht in der Zusammensetzung des neu gegründeten Global Health Hub Germany der Bundesregierung, der am 19.2. lanciert wird, einen Interessenkonflikt zwischen Gemeinwohlinteressen und Gewinninteressen im Gesundheitsbereich.

(29.11.18) Die Europäische Union muss die Menschen in den Mittelpunkt ihrer Forschungspolitik stellen. Das fordern 25 Organisationen in einem heute veröffentlichten Manifest. Viele Gesundheitssysteme in der EU leiden unter den Folgen einer einseitigen Industriepolitik im pharmazeutischen Sektor. Diese zielt fast ausschließlich auf das Wirtschaftswachstum und auf Gewinnmaximierung, statt auf die optimale Versorgung der Bevölkerung mit guten und bezahlbaren Medikamenten. Bessere Regeln für Forschung und Entwicklung können eine Kehrtwende einleiten. Ganze Pressemitteilung

(13.11.2017) Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihren neuen Global Tuberculosis Report 2017 veröffentlicht. Die neuen Daten zur globalen Tuberkulose-Epidemie zeigen zwar kleine Erfolge in der TB-Kontrolle, doch die Lage sei insgesamt düster, resümiert die WHO. Die Fortschritte in der TB-Kontrolle reichten nicht aus, um die in der End-TB-Strategie und auch in den Weltentwicklungszielen anvisierten Ziele zu erreichen. „Deutschland muss sich der internationalen Verantwortung stellen und mehr in Forschung und Armutsbekämpfung investieren“, so Claudia Jenkes von der BUKO Pharma-Kampagne. Ganze Pressemitteilung.

(18.9.2017) Vor rund 25 Jahren erklärte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Tuberkulose-Epidemie zum globalen Gesundheitsnotstand. Verändert hat sich seither wenig. Noch immer tötet die Armutskrankheit knapp zwei Millionen Menschen jährlich – mehr als jede andere Infektionskrankheit. Zudem machen Antibiotika-Resistenzen die Tuberkulose vielerorts wieder unbehandelbar. Das Straßentheater Schluck & weg beleuchtet diese Problematik mit einer skurrilen Komödie. Die Gruppe ist vom 18.-30. September auf Tournee. Ganze Pressemitteilung

(18.5.2017) Zu Beginn des G20 Gesundheitsministertreffens, das sich mit globalen Gesundheitskrisen wie der Bekämpfung von Ebola und anderen Seuchen sowie der Eindämmung von Antibiotikaresistenzen befassen wird, fordert die Deutsche Plattform für Globale Gesundheit (DPGG) ein Umdenken in der globalen Gesundheitspolitik. Ganze Pressemitteilung

(21.3.2017) „Unite to End TB“ heißt das Motto des diesjährigen Welt-Tuberkulose-Tags am 24. März. BUKO Pharma-Kampagne und DAHW Deutsches Lepra- und Tuberkulosehilfe setzen diesen Appell in die Tat um: Sie starten gemeinsam eine Bildungsoffensive, die mehr öffentliches Interesse für die Armutskrankheit wecken und im Vorfeld des G-20 Gipfels insbesondere politische Entscheidungsträger erreichen soll. Denn keine andere Infektionskrankheit tötet so viele Menschen wie die Tuberkulose. Ganze Pressemitteilung.

(28.2.2017) Mit der gestern von der Weltgesundheitsorganisation WHO veröffentlichten Liste dringend benötigter Antibiotika soll die Erforschung neuer Wirkstoffe gezielt vorangetrieben werden. Die Pharma-Kampagne begrüßt diesen Schritt. "Die WHO hat so das Heft in die Hand genommen und Prioritäten gesetzt, in welchen Bereichen der Medikamentenforschung der höchste Handlungsbedarf besteht. Das ist gut, denn der Markt hat bisher weitestgehend versagt. Ganze Pressemitteilung.

(31.1.2017) Das Ansinnen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Bill and Melinda Gates Foundation in ihr Verwaltungsgremium aufzunehmen, stößt auf breite Kritik. Dreißig internationale Organisationen aus den Bereichen Gesundheitspolitik, Verbraucherschutz und Menschenrechte, darunter die BUKO Pharma-Kampagne und die Menschenrechts-Organisation FIAN, äußern in einem offenen Brief erhebliche Bedenken. Ganze Pressemitteilung.

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