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Public Pharma schafft Alternativen

Ob ein Arzneimittel verfügbar ist, hängt stark davon ab, wie viel Geld sich damit verdienen lässt. Lieferengpässe bei günstigen Generika und zu hohe Preise bei patentgeschützten Arzneimitteln sind zwei Seiten einer Medaille. Public Pharma stellt diesem ungesunden Marktprinzip eine nachhaltigere Logik entgegen.

Unentbehrliche Arzneimittel decken die wichtigsten gesundheitlichen Bedarfe einer Bevölkerung ab. Sie sollten deshalb jederzeit verfügbar und bezahlbar sein. Doch die Realität sieht anders aus: Daten des WHO Global Health Observatory für 2010 bis 2019 zeigen, dass in ausgewählten Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen nur 8 bis 41 % der Gesundheitseinrichtungen dauerhaft über ein entsprechendes Sortiment verfügten.1 Besonders deutlich wird die Versorgungslücke bei vernachlässigten Armutskrankheiten, etwa den global häufigen Vergiftungen durch Schlangenbisse (vgl. Infobox Im Blick: Antivenome).

Versorgung in der Profitfalle

Die Produktion mancher, längst patentfreier Arzneimittel, kann für Hersteller wirtschaftlich wenig attraktiv sein. Mehr als 90 % der gemeldeten Engpässe bei kritischen Arzneimitteln2 betreffen Generika. Bei zwei Dritteln gibt es zudem nur wenige Anbieter (vgl. Zitat).3

Wie weitreichend die Folgen des Preisdrucks sein können, zeigt das Beispiel Xellia in Dänemark. 2025 kündigte das Pharmaunternehmen an, sein Werk für Antibiotika-Wirkstoffe in Kopenhagen zu schließen und einen Teil der Produktion nach China zu verlagern. Davon betroffen war unter anderem Vancomycin, ein wichtiges Reserveantibiotikum, das bei schweren Infektionen mit resistenten Bakterien eingesetzt wird. Das Unternehmen begründete den Schritt mit der mangelnden Wirtschaftlichkeit der europäischen Herstellung gegenüber günstigerer Konkurrenz. Damit gehen nicht nur erhebliche lokale Produktionskapazitäten verloren – auch die Abhängigkeit von einigen wenigen Standorten außerhalb Europas wächst.5

Öffentliche Produktion als Alternative

Beim Generikamarkt bietet sich ein naheliegender Ansatzpunkt für Public Pharma, denn ist der Patentschutz abgelaufen, können öffentliche oder gemeinnützige Hersteller selbst in die Produktion einsteigen oder private Hersteller unter festen Konditionen (zum Beispiel niedrige Preise) damit beauftragen.6

Praxisbeispiele für eine staatliche Produktion finden sich weltweit, etwa in Brasilien (vgl. Kap. Im Fokus: Fiocruz (Brasilien)) und Schweden (vgl. Kap. Im Fokus: APL (Schweden )). Auch Indien verfügt über eine öffentliche Pharmaproduktion. Das staatlich kontrollierte Unternehmen Karnataka Antibiotics & Pharmaceuticals (KAPL) stellt unter anderem Antibiotika her und beliefert öffentliche Gesundheitseinrichtungen.7

MassBiologics wiederum, eine Einrichtung der öffentlichen UMass Chan Medical School im US-Bundesstaat Massachusetts, entwickelt und produziert seit über einem Jahrhundert Impfstoffe und heute auch Biologika – ausdrücklich auch für Bereiche, die wegen kleiner Märkte wenig attraktiv sind.8

Im Blick: Antivenome

Jährlich werden über fünf Millionen Menschen von Schlangen gebissen, so konservative WHO-Schätzungen – zehntausende sterben durch Vergiftungen, hunderttausende „leiden unter Behinderungen wie Amputationen, Narbenbildungen, die zu Funktionsbeeinträchtigungen der Gliedmaßen führen, und posttraumatischen Belastungsstörungen.“9 Antivenome (Gegengifte) sind das einzige direkte Gegenmittel in der Versorgung von gebissenen Personen, aber vielerorts nicht verfügbar, bezahlbar und/oder überhaupt geeignet.

Seit Dekaden befindet sich der globale Antivenom-Markt in einem Teufelskreis, geprägt von hohen Preisen, bei geringem Angebot und häufigen Qualitätsmängeln.10 Private Hersteller meiden die aufwändige Produktion für die Versorgung zumeist armer Patient*innen. Staatliches Engagement ist entsprechend zentral, ein Paradebeispiel dafür Costa Rica. Schon in den 1960er Jahren hat das Land begonnen, die Antivenom-Versorgung in die eigene Hand zu nehmen – heute ist es ein internationales Schwergewicht auf dem Gebiet. Mit der Gründung des staatlichen Clodomiro Picado Instituts (CPI) 1970 ging man das Problem mehrdimensional an: „Es wurde als akademisches Zentrum konzipiert, das Produktion, intensive wissenschaftliche und technologische Forschung, Lehre für Studierende und Doktoranden sowie verschiedene Aktivitäten im Bereich der gesellschaftlichen Weiterbildung vereinen sollte.“11 So ließ sich etwa durch einen besseren epidemiologischen Überblick die Herstellung nationalen Besonderheiten anpassen, wie den häufigen Vergiftungen durch die Terciopelo-Lanzenotter (siehe Foto). Das CPI ist Teil der Universität von Costa Rica und produziert eigenständig Antivenome für den Veterinärbereich sowie die Humanmedizin. Zweitere werden dem Sozialversicherungssystem direkt zur Verfügung und in diesem Rahmen großflächig sowie kostenfrei für Patient*innen bereit gestellt.12 Durch die Arbeit des CPI hat sich aber nicht nur die nationale Versorgung signifikant verbessert, das Institut beliefert zudem andere Länder, auch über Lateinamerika hinaus.13

Nahaufnahme einer zusammengerollten Lanzenotter (Bothrops asper).
Terciopelo-Lanzenotter (Bothrops asper) – kein seltener Anblick in Costa-Rica und Umgebung.
Foto: © Mark Kostich/iStock

Es gibt aber auch gemeinnützige Pharmaunternehmen wie Civica Rx in den USA. Das 2018 von Krankenhaussystemen und Stiftungen gegründete Unternehmen konzentriert sich gezielt auf wichtige Generika, bei denen Engpässe drohen. Die Bereitstellung orientiert sich am Bedarf der beteiligten Krankenhäuser. Langfristige Abnahmeverträge und Vorräte sollen die Versorgung zusätzlich absichern. Nach eigenen Angaben beliefert Civica inzwischen mehr als 1.400 Krankenhäuser im Land mit über 70 Arzneimitteln.14 Mit Kalifornien arbeitet Civica zudem im staatlichen Programm CalRx zusammen, um günstiges Insulin auf den Markt zu bringen.15

Solche Beispiele zeigen: öffentliche und gemeinnützige Produktion gibt es bereits vielerorts.

Prinzipien und Lizenzen

Grundlagenforschung zu Arzneimitteln wird häufig öffentlich finanziert, Innovation danach jedoch durch Verkauf privatisiert (vgl. Forschung: An der Wurzel). Sozialverträgliche Lizenzierung (Equitable Licensing) will hier ansetzen: Universitäten und andere staatliche Forschungseinrichtungen sollen bei der Vergabe ihrer Rechte nicht allein auf Einnahmen schauen. Ein wichtiger Maßstab soll vielmehr der gesellschaftliche Nutzen einer Erfindung sein.16

Wie solche Prinzipien institutionell verankert werden können, zeigt die McGill University in Kanada. Sie führte 2019 eigene „Global Access Licensing Principles“ ein, um bei der Lizenzierung universitärer Forschung den bezahlbaren Zugang zu entstehenden Arzneimitteln und anderen Gesundheitstechnologien mitzudenken.17 Dass sich Zugangsbedingungen praktisch in Lizenzverträge integrieren lassen, zeigt auch die US-amerikanische University of California. Seit 2020 nutzt sie bei exklusiven Biopharma-Lizenzen eine Klausel, nach der Lizenznehmer im Fall einer erfolgreichen Zulassung einen konkreten Plan für den bezahlbaren Zugang in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen vorlegen müssen.18

Freiwillige Vereinbarungen und ihre Grenzen

Doch was, wenn ein Patent längst vergeben ist? Hohe Preise für patentierte Arzneimittel setzen Gesundheitssysteme finanziell unter Druck und erschweren den Zugang für viele Menschen. Für den Globalen Süden gilt dieses Ungleichgewicht verschärft: Zwar ist der größte Teil der Produkte auf der WHO-Liste unentbehrlicher Arzneimittel als Generika verfügbar, aber der Rest bleibt angesichts der geringeren Kaufkraft in ärmeren Ländern oftmals nur auf dem Papier zugänglich.

Ein verbreiteter, von der Industrie oft betonter Ansatz stellt Freiwilligkeit in den Mittelpunkt, beispielsweise durch die Vergabe von Lizenzen an Institutionen wie den Medicines Patent Pool (MPP). 2010 durch Unitaid gegründet, kann er besonders für HIV-Präparate Erfolge vorweisen, da er günstige Generikaproduktion ermöglicht.19 Ein anderes Beispiel seiner Arbeit ist das Krebsmedikament Nilotinib. Novartis vergab 2022 eine Lizenz dafür an den MPP. Generikahersteller konnten daraufhin in die Produktion einsteigen: 2025 wurden erste Lieferungen unter anderem nach El Salvador, Indonesien und auf die Philippinen gemeldet.20

Selbstverpflichtung von Big Pharma ist allerdings ein heikles Instrument. Oft genug bleibt in wirklich lukrativen Feldern das Engagement aus, zuletzt zeigte dies der sogenannte C-TAP in der Covid-19-Pandemie, dessen Lizenzpool keine Lizenzen für Impfstoffe erhielt.21 Und freiwillig heißt eben auch: Der Patentinhaber bestimmt mit, wer zu welchen Bedingungen Zugang erhält. Was aber, wenn Firmen bestimmte Staaten oder ganze Ländergruppen ausschließen? Bei Lenacapavir etwa, einem neuen Wirkstoff zur HIV-Prävention, schließen Vereinbarungen des Herstellers Gilead mit Generikaproduzenten wichtige Schwellenländer wie Brasilien aus.22 Dann bleiben Staaten nur weitere rechtliche Möglichkeiten, darunter die Vergabe von Zwangslizenzen.

Erzwungene Lizenzen als staatliches Instrument

Das TRIPS-Abkommen lässt Staaten Spielraum, wenn Patente den Zugang zu Arzneimitteln behindern. Mit Zwangslizenzen kann ein Staat anderen Herstellern erlauben, ein patentgeschütztes Arzneimittel auch ohne Zustimmung des Rechteinhabers herzustellen und dadurch Preise zu senken. Das Patent selbst bleibt wohlgemerkt bestehen, der Inhaber erhält eine Vergütung.

Die Doha-Erklärung von 2001 stellte ausdrücklich klar, dass die TRIPS-Regeln so ausgelegt werden müssen, dass Staaten derlei Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit ergreifen und den Zugang zu Arzneimitteln fördern können.23 Zwangslizenzen stoßen allerdings regelmäßig auf massiven Widerstand von Big Pharma und den Ländern, in denen Großkonzerne ihr Hauptquartier haben. Herstellerklagen und Druck auf Staaten, solche Lizenzen gar nicht erst zu erteilen, sind keine Seltenheit.24
Dass Zwangslizenzen tatsächlich Spielraum schaffen können, zeigt beispielsweise Thailand. Ab 2006 nutzte die dortige Regierung das Instrument für mehrere patentgeschützte Arzneimittel, darunter HIV-Medikamente und Clopidogrel gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So konnten deutlich günstigere Generika beschafft werden: Bei Efavirenz lag deren Preis laut WHO 87 %, bei Clopidogrel sogar 98 % unter dem ursprünglichen Preis des patentierten Präparats.25

Zwangslizenzen: Global genutzt

Eine aktuelle Auswertung der Jahre 2001 bis 2024 zeigt, dass entsprechende Spielräume des internationalen Patentrechts weltweit vielfach genutzt wurden – interessanterweise gerade auch von reichen Ländern: Mehr als die Hälfte der in den vergangenen zehn Jahren erteilten Zwangslizenzen ging demnach auf Länder mit hohem Einkommen zurück.26 Und selbst die Drohung kann wirken: Bei fast der Hälfte der nicht vollzogenen Fälle reagierten Unternehmen mit Zugeständnissen wie Preissenkungen, freiwilligen Lizenzen oder Spenden.21 2014 beantragten zivilgesellschaftliche Organisationen in Kolumbien eine Zwangslizenz für Imatinib, ein Krebsmedikament von Novartis. Ein technisches Komitee empfahl 2016, die Voraussetzungen für weitere Schritte festzustellen. Eine Zwangslizenz wurde letztlich nicht erteilt. Stattdessen erklärte die Regierung das Arzneimittel zum Gegenstand öffentlichen Interesses, bildete die Grundlage für eine staatliche Preisregulierung und senkte somit den Preis um 44 %.27

Doch der Handlungsspielraum auf dem Papier garantiert noch keine Versorgung. Selbst eine erteilte Lizenz hilft mitunter wenig, wenn Produktionskapazitäten und notwendiges Know-how fehlen. Das zeigte sich in Ruanda: Weil das Land das benötigte HIV-Medikament nicht selbst herstellen konnte, musste das Arzneimittel im Ausland produziert werden. Auf Grundlage eines speziellen WTO-Mechanismus erhielt der Generikahersteller Apotex in Kanada eine Zwangslizenz, um das Präparat dort herzustellen und nach Ruanda zu exportieren.28

Eigenproduktion schafft Verhandlungsmacht

Wie groß die Abhängigkeit von einzelnen Pharmaunternehmen generell sein kann, zeigt das Beispiel der Mukoviszidose-Medikamente von Vertex. Für die gleichen Therapien zahlen europäische Länder sehr unterschiedliche Preise. Besonders kleine Staaten haben dabei schlechte Karten: In Litauen und Zypern wurden die Medikamente wegen der hohen Preise zeitweise nicht erstattet, Preisverhandlungen mit Vertex führten jahrelang zu keinem akzeptablen Ergebnis. Verschärft wird das Problem durch geheime Preisabsprachen. Sie erschweren es Staaten, zu wissen, welche Preise andere Länder tatsächlich zahlen – und schwächen damit ihre Verhandlungsposition gegenüber den Herstellern.29

Public Pharma schafft eine Alternative: Wer bei wichtigen Arzneimitteln nicht vollständig auf einzelne Anbieter angewiesen ist, kann auch bei Preisen und Lieferbedingungen besser verhandeln. Öffentliche Produktion kann zudem gezielt zusätzliche Kapazitäten schaffen und zugleich Standards bei Umweltverträglichkeit und Arbeitsbedingungen setzen, die sich nicht allein an kurzfristiger Rentabilität orientieren. Public Pharma bedeutet damit mehr als eine staatliche Fabrik. (EF)


  1. WHO (2026) Essential medicines. [Zugriff 30.7.2026] ↩︎
  2. Kritische Arzneimittel sind lebenswichtige Medikamente, deren Lieferengpässe die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung gefährden. ↩︎
  3. Critical Medicines Alliance (2025) Strategic Report of the Critical Medicines Alliance. p 24. [Zugriff 30.7.2026] ↩︎
  4. U.S. Department of Health and Human Services, ASPE (o. J.) Preventing Shortages and Supply-Chain Vulnerabilities. [Zugriff 30.7.2026] ↩︎
  5. Bounds A (2025) Europe’s last maker of key antibiotics ingredients shuts biggest domestic factory. Financial Times, 6 May. [Zugriff 13.8.2026] ↩︎
  6. Kumar S (2026) Formulating Public Pharma. Cornell Law Review, p 1401. ↩︎
  7. Karnataka Antibiotics, Pharmaceuticals Limited (2024) Annual Report 2023-24, p 4 ↩︎
  8. MassBiologics (o. J.) About MassBiologics. [Zugriff 13.8.2026] ↩︎
  9. WHO (2025) Target product profiles for small molecule or engineered antibody therapeutics for treatment of snakebite envenoming. [Zugriff 11.8.2026] ↩︎
  10. WHO (o. J.) Cycle of antivenom market decline. [Zugriff 11.8.2026] ↩︎
  11. Lomonte B (2012) Snake venom: from research to treatment. Acta Médica Costarricense; 54, p 20 ↩︎
  12. Gutiérrez JM et al. (2021) Snakebite envenoming in different national contexts: Costa Rica, Sri Lanka, and Nigeria. Toxicon: X; p 9 ↩︎
  13. Majeed R et al. (2025) Mapping Evidence on the Regulations Affecting the Accessibility, Availability, and Management of Snake Antivenom Globally: A Scoping Review. Tropical Medicine and Infectious Disease; p 10, ↩︎
  14. Civica Rx (o. J.) Civica Rx. [Zugriff 13.8.2026] ↩︎
  15. Governor of California (2023) Governor Newsom announces $30 insulin through CalRx. [Zugriff 13.8.2026] ↩︎
  16. BUKO Pharma-Kampagne (2024) Equitable Licensing [Zugriff 13.8.2026] ↩︎
  17. McGill University (2019) Affordable life-saving medicines for all: McGill adopts Global Access Licensing Principles for research. [Zugriff 13.8.2026] ↩︎
  18. Medicines Patent Pool (o. J.) Upstream Access. [Zugriff 30.7.2026] ↩︎
  19. Wang LX (2022) Global drug diffusion and innovation with the medicines patent pool. J Health Econ; 85, p 102671 ↩︎
  20. Medicines Patent Pool (2025) Patients in El Salvador, Indonesia, and the Philippines among the first to receive nilotinib via ATOM partnerships. [Zugriff 13.8.2026] ↩︎
  21. Geiger S, Gross N (2023) Tech sharing, not tech hoarding: Covid-19, global solidarity, and the failed responsibility of the pharmaceutical industry. Organizazion; 31, p 1 ↩︎
  22. Cullinan K (2026) New HIV frontier: The fight to access long-acting prevention drugs. Health Policy Watch, 29 July [Zugriff 31.8.2026] ↩︎
  23. Pharma-Brief (2023) Zwangslizenz sichert Zugang zu antiretroviraler Therapie. Nr. 8, S. 1 ↩︎
  24. Pharma-Brief (2022) Medikamente für Alle oder für die Reichen? Nr. 7-8, S.1 ↩︎
  25. WHO (2008) Improving Access to Medicines in Thailand: The Use of TRIPS Flexibilities. Report of a WHO Mission, Bangkok, p 98 [Zugriff 13.8.2026] ↩︎
  26. Dunn M et al. (2026) TRIPS flexibilities help change policy and practice to increase access to medicines: evidence from 2001 to 2024. BMJ Glob Health; 11, p e021481 ↩︎
  27. Knowledge Ecology International (2016) Background FAQ on Glivec (imatinib) compulsory license in Colombia. [Zugriff 30.7.2026] ↩︎
  28. WTO (o.J.) TRIPS and public health. [Zugriff 30.7.2026] ↩︎
  29. Pharma-Brief (2024) Tödliche Preise – auch in Europa: Zugang zu Arzneimitteln in Industrieländern nicht gesichert. Nr. 6-7, S. 1 ↩︎

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