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PHARMA-BRIEFE AUS DEM JAHR 2016

9-10/2016: Kindersterblichkeit reduzieren - Toiletten sind wichtig

Use of toilet cc SuSanADie nachhaltigen Weltentwicklungsziele wollen bis 2030 die Kindersterblichkeit drastisch senken. Denn 2015 starben weltweit 5,9 Millionen Kinder unter 5 Jahren. Durchfallerkrankungen machen nach Lungenentzündungen den Löwenanteil als Todesursache aus. Wie eine neue Analyse zeigt, wird der Stellenwert von Sanitäranlagen zur Senkung der Kindersterblichkeit unterschätzt.

Außerdem:
Fragwürdige Zulassung: Eteplirsen in den USA
Pharmastrafen in den USA: Wenig wirksam
CETA und Kanada: Höhere Arzneimittelpreise
Forschung: Deutschland finanziert PDPs
Aktionen: Fonds für Antibiotika
Tuberkulose im Unterricht: Neues Schulmaterial veröffentlicht
Download: Pharma-Brief 9-10/2016 [PDF/456kB]

Foto: SuSanA, cc

 8/2016: UN fordern besseren Zugang zu Medikamenten

UN HighLevelPanelA2MEin neuer Bericht der Vereinten Nationen zeigt, was den Zugang zu wichtigen unentbehrlichen Arzneimitteln weltweit verbessern könnte. Das UN "High Level Panel on Access to Medicines" hat im Auftrag des Generalsekretärs Lösungsvorschläge erarbeitet. Es fordert Änderungen im Patentsystem, aber auch bei der Organisation und Ausrichtung von Forschung.

 

Außerdem:
Antibiotika I: Resistenzen in Kliniken
Nutzenbewertung von Arzneimitteln: Gleichschaltung geplant
Antibiotika II: Resistenzen in der Produktion
Download: Pharma-Brief 8/2016 [PDF/430kB]

7/2016: Pilotprojekt gescheitert - weiter so? - EMA hält an Schnellzulassung fest

Canary wharf London Sitz EMA Umair Shuaib ccDie europäische Arzneimittel-Kontrollbehörde EMA bereitet ein neues Zulassungsverfahren vor, das Medikamente auf Basis einer dünnen Wissensbasis schneller auf den Markt bringen soll. Die EMA hat jetzt eine Auswertung der Pilotprojekts veröffentlicht, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Globale Standards der Arzneimittelsicherheit sind in Gefahr.

Außerdem:
Antibiotika-Resistenz: Die Rolle von ÄrztInnen
Öffentliche Forschung: Ein Appell an die Regierung
Download: Pharma-Brief 7/2016 [PDF/754kB


Foto: Sitz der EMA an der Canary Wharf, London. Umair Shuaib, cc

5-6/2016: Verpasste Chance - WHA-Resolution zum Umgang mit nicht-staatlichen Akteuren

WHOGeneva008 WHO P VirotDie jährliche Versammlung aller Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Umgang der Organisation mit nicht-staatlichen Akteuren diskutiert. Statt klarer kante gegen private und kommerzielle Interessen gibt es nur schwammige Regeln.

Außerdem:
Hepatitis C: Unbezahlbare Preise
Antibiotika: Schieflage in Landwirtschaft
Download: Pharma-Brief 5-6/2016 [PDF/390kB]

 

Foto: WHO, P.Virot

4/2016: Mit wem man spricht, so redet man - Pharmadialog der Bundesregierung mit Schieflage

Janus TonyGrist cc smallAnderthalb Jahre hat die Bundesregierung mit der Pharmaindustrie geredet, die Ergebnisse sollen unmittelbar in die Politik einfließen - nur sind sie ziemlich einseitig wirtschaftsfreundlich ausgefallen.

 

Außerdem:
Gates-Stiftung: Selektive Ziele
Antibiotika-Resistenzen: Interview mit ReAct
Download: Pharma-Brief 4/2016 [PDF/420kB]

 
 
Foto: Tony Grist, cc

  3/2016: Die Insulin-Lücke - Versorgung in ärmeren Ländern mangelhaft

Gesundheitsstation Uganda C Steifer sTyp 1 DiabetikerInnen können ohne Insulin nicht lange überleben. Obwohl Insulin vor über 90 Jahren entdeckt wurde, bekommen im globalen Süden viele Betroffene das lebensrettende Medikament immer noch nicht. Eine ACCISS genannte Aktion will das ändern.

Außerdem:
Arzneizulassung: Fragwürdiger Wettlauf
Mexiko: Lebensqualität gemessen
Antibotika: Resistenzen bei Kindern häufig
Download: Pharma-Brief 3/2016 [PDF/308kB]

 

 

Foto: C. Steifer, Gesundheitsstation Uganda



2/2016: Zika Zero - Von Armutsbekämpfung keine Rede

Zika 2016 CC Ministrio da DefesaNach der Ebola-Krise in Westafrika hat die Weltgeusndheitsorganisation nun das ZIKA-Virus und damit Südamerika zum Hotspot erklärt. Doch das Massensterben geht bei anderen Krankheiten weiter, auch wenn vernachlässigte Krankheiten wie Dengue, Chagas oder Tuberkulose derzeit nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen. Die brasilianische Regierung mobilisiert derweil gegen die neue Seuche, offenbart dabei aber auch ihre Unfähigkeit, sich dem Armutsproblem zu stellen.

Außerdem:
Antibioitka-Resistenzen: Maßnahmen reichen nicht
USA Arzneimittelzulassung: Kritik an neuem FDA-Chef
Transparenz: Bayer blockt ab
Memento-Preis: Die Gewinner 2016
Download: Pharma-Brief 2/2016 [PDF/439kB]

 

 1/2016: Eine ungewöhnliche Kooperation - Health camps mit Pharmavertretern in Indien

Auto rikshaw M Pondicherry streets CC technicolocavalryIndische ÄrztInnen veranstalten immer öfter sogenannte Health Camps, meist Sprechstunden zur Früherkennung in improvisierten Räumen in Armenvierteln oder in Dörfern. Was auf den ersten Blick wie Wohltätigkeit aussieht, ist in Wirklichkeit Kommerz, Pharmavertreter sind mit von der Partie.
Außerdem:
Forschung: Vernachlässigte Krankheiten
WHO: Einfluss der Privatwirtschaft
In eigener Sache: Jahresbericht 2015 und Ausblick
Download: Pharma-Brief 1/2016 [PDF/577kB]


Foto: technicolocavalry. cc

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