Pharma Brief3 C Schaaber web

Cover Uganda StudieDie BUKO Pharma-Kampagne und HEPS Uganda haben das Geschäftsverhalten dreier Pharmafirmen in Uganda untersucht. Das Fazit: Die Markenhersteller haben kein oder nur geringes Interesse daran, ein Land ohne zahlungskräftige PatientInnen mit Arzneimitteln zu beliefern und sich dort in der Forschung zu engagieren. Während Baxter den ugandischen Markt bereits aufgegeben hat, plant Boehringer Ingelheim den Rückzug. Nur die Firma Bayer vertreibt weiterhin Medikamente in Uganda - darunter etliche Hormonpräparate und Verhütungsmittel, manche von eher zweifelhaftem Nutzen.

Die Studie präsentiert stichhaltige Fakten und Analysen aus Uganda und wirft dabei wichtige Fragen auf, denen sich entwicklungs- und gesundheitspolitische Akteure und EntscheidungsträgerInnen stellen sollten. Wie kann es z.B. gelingen, gravierende Versorgungslücken zu schließen, wenn der freie Markt versagt? Wie kann die lokale Produktion gestärkt werden? Und last but not least: Sind Entwicklungshilfegelder - die etwa im Rahmen der Contraceptive-Security-Initiative oder des Jadelle-Access-Programms an die Firma Bayer fließen - ein sinnvoller Anreiz, um Pharmaunternehmen dazu zu bewegen, einen vernachlässigten Markt wie Uganda zu bedienen?

Download: Pharma-Brief Spezial: Arm und vergessen [PDF/2,4MB]

Cover PBS NCDAuch in ärmeren Ländern erkranken immer mehr Menschen an sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herzinfarkt oder Krebs. Und ihre Prognose ist dabei schlechter als für PatientInnen in reichen Ländern. Gleichzeitig leiden die Menschen in den benachteiligten Ländern der Erde auch noch unter Infektionskrankheiten, die hierzulande kaum eine Rolle spielen - Malaria, Durchfall oder Aids.
Was sind die Ursachen dieser doppelten Bürde und was kann dagegen unternommen werden? Diese Fragen versucht die vorliegende Broschüre zu beantworten.

 

 

Download: Pharma-Brief Spezial: Die doppelte Bürde [PDF/2,1mB]

Cover Gesforschung 2013 01Öffentlich finanzierte Forschungseinrichtungen haben eine große gesellschaftliche Verantwortung. Denn wissenschaftliche Arbeit wird von der Gesellschaft finanziert - und soll sich für alle auszahlen! Menschen in Entwicklungsländern ist jedoch häufig der Zugang zu den Erfolgen öffentlicher Forschung verwehrt. Das wird besonderes deutlich in der Gesundheitsversorgung: Medikamente, Impfstoffe und Diagnostika sind für viele Menschen unbezahlbar.

Die Praxisbeispiele zeigen, dass viele Forscherinnen und Forscher in Europa bereits dafür sorgen, dass ihre Forschungsergebnisse auch tatsächlich ankommen. Von Lizenzmodellen wie Equitable Licensing über non-profit Kooperationen.

Download: Öffentliche Gesundheitsforschung [PDF/1,0mB]

Cover PBS P BrasilienstudieDie BUKO Pharma-Kampagne hat das Geschäftsverhalten von Bayer Health Care, Boehringer Ingelheim und Baxter in Brasilien unter die Lupe genommen. Unser Fazit: Während das Baxter-Sortiment ausschließlich sinnvolle Arzneimittel umfasst, vertreiben die Hersteller Bayer und Boehringer Ingelheim eine ganze Reihe unsinniger Präparate. Selbst die Mehrzahl der als innovativ deklarierten Blockbuster bieten keinen Behandlungsvorteil für PatientInnen. Dafür sind sie unerschwinglich teuer und verschwenden knappe Ressourcen.

 

 

Download: Auf Kosten der Armen? [PDF/1,8 MB]

Cover Schmerz spezial 2012 01 sWährend einerseits zahlreiche unsinnige Präparate in Nord und Süd auf dem Markt sind, Schmerzmittel falsch eingesetzt oder gar missbräuchlich verwendet werden, mangelt es andererseits in vielen Ländern an Medikamenten zur Behandlung starker Schmerzen. Krankheiten wie Krebs oder AIDS, die mit starken Schmerzen einher gehen, betreffen Millionen Menschen. Doch der Zugang zu Schmerzmitteln ist weltweit ungleich verteilt. 80% der Weltbevölkerung haben keinen oder nur einen sehr begrenzten Zugang zu einer angemessenen Schmerzbehandlung.
Die vorliegende Publikation nimmt den missbräuchlichen Einsatz oder eine falsche Verschreibungspraxis unter die Lupe. Gründe für den mangelnden Zugang zu Schmerzmitteln werden analysiert und Lösungsstrategien diskutiert. Damit das Menschenrecht auf Gesundheit keine leere Floskel bleibt.

Download: Schmerz - Arzneiversorgung zwischen Mangel und Missbrauch [PDF/1,9 MB]

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