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Die Entscheidung über den Pandemievertrag wurde schon wieder vertagt, denn man konnte sich über den Zugang zu neuen Produkten zur Bekämpfung nicht einigen. Dabei warten schwere Krankheitsausbrüche nicht, wie das Beispiel Ebola zeigt.

Zugang zu wichtigen Medikamenten bleibt als Thema (leider) ein Dauerbrenner. Das neue EU-Forschungsprogramm könnte hier Zeichen setzen. Erfreulich, dass in Kolumbien eine Zwangslizenz
für ein HIV-Mittel
gerichtlich bestätigt wurde.

In der EU droht die nächste Kostenlawine, der ohnehin lange Patentschutz soll zur Industrieförderung um weitere zwölf Monate verlängert werden. Dabei machen die Firmen bereits jetzt exorbitante Gewinne. Wie eine aktuelle Schweizer Studie zeigt, spielen die gerne zur Rechtfertigung hoher Preise angeführten Forschungskosten dabei eine untergeordnete Rolle.


Download: Pharma-Brief 4/2026 [837 kB]

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