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Pharma-Brief

Geld pexels photo 259027Die deutsche Wirtschaft will die globale Gesundheit stärken, so die Eigenwerbung der neu gegründeten „German Health Alliance“. NGOs und staatliche Träger der Entwicklungshilfe sind mit im Boot. Wem nützt dieses „Public Private Partnership“ (PPP)?


Außerdem im aktuellen Heft:
Ein Interview mit Judith Richter zum Thema Interessenkonflikte und dem Schutz der öffentlichen Gesundheit


Download: Pharmabrief 9/2019 [pdf/340kB]


access blur blurred background 912005Nach und nach werden die Strukturen des geplanten Global Health Hub Germany (GHHG) in Umrissen erkennbar. Und was zutage tritt, stimmt nicht unbedingt erfreulich: Parallel zum relativ offenen Prozess zur Entwicklung einer globalen Gesundheitsstrategie der Bundesregierung (Pharma-Brief 7/2018, S. 1) droht die Einrichtung eines exklusiven Clubs, der der Pharmaindustrie und wirtschaftsfreundlichen privaten Initiativen wie dem World Health Summit oder der Gates-Stiftung viel Einfluss auf die Debatte ermöglicht.

Außerdem im aktuellen Heft:
Warnungen vor Schweinegrippeimpfstoff verschleppt
Wie viel Fortschritt bringen in den USA als „Breakthrough Therapies“ zugelassene Medikamente?
Neuer Online-Kurs der Pharma-Kampagne zu Diabetes
Cochrane wirft Kritiker Gøtzsche raus

Download: Pharma-Brief 8-9/2018 [PDF380kB]


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Der Rückruf von verunreinigten Valsartan-Medikamenten ging im Sommer durch die Presse. In dem Blutdrucksenker war der krebserregende Stoff Nitrosamin entdeckt worden. Was steckt hinter diesem Skandal und was müsste passieren, um Wiederholungen unwahrscheinlicher zu machen?

Außerdem:

Globale Gesundheitsstrategie der Bundesregierung
Europäische Nutzenbewertung - Update 2
Theater gegen Klimawandel



Download: Pharma-Brief 7/2018 [PDF350kB]

Foto: Jörg Schaaber


x ray scan lungSeit 1997 wirft der Global TB Report der WHO jährlich einen Blick auf die weltweiten Dynamiken bei Tuberkulose. Für das zurück liegende Jahr sieht er einige positive Tendenzen. Doch den globalen Bemühungen fehlt es weiterhin an Nachdruck.

Außerdem im aktuellen Heft:
Big Pharma beeinflusst Medizinstudierende
Vom Wert unabhängiger Informationen

Download: Pharmabrief 7-8/2019 [pdf/540kB]

 


pexels photo 207601Bislang dokumentiert die US-Zulassungsbehörde FDA ihren Entscheidungsprozess über neue Medikamente ausführlich. Damit soll künftig Schluss sein. Unter dem Schlagwort „Modernisierung“ soll es nur noch eine Bewertung „light“ geben. Damit will die US-Behörde weniger über Arzneimittel preisgeben.

Außerdem im aktuellen Heft:
Die unklare Route der Bundesregierung bei Arzneipreisen
Gütekritik an Zulassungsstudien für Krebsmedikamente
Wie bessere Kommunikation Antibiotika-Verordnungen verbessert

Download: Pharma-Brief 6/2019 [pdf/630kB]


FDADie Lebensmittelüberwachungs- und Arzneimittelbehörde der US (FDA) lädt regelmäßig ExpertInnen ein, die ihre Ansichten über anstehende Zulassungen äußern. Das US-Wissenschaftsmagazin Science deckte jetzt auf, dass es ein System der nachträglichen Belohnung gibt. Das ist problematisch, denn nicht nur ExpertInnen profitieren davon, auch MitarbeiterInnen der FDA.

Außerdem:
IWF: Kreditgeber schadet Gesundheit
Brustkrebs: Nutzen von Palbociclib fraglich
Europa: EU-Nutzenbewertung
Antibiotika-Forschung: Sekretariat in Berlin

Download: Pharma-Brief 6/2018 [PDF350kB]

Foto: picture alliance/AP Photo


Medikamente PackungenSeit über 40 Jahren gibt es die Modelliste für unentbehrliche Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die meisten Länder der Welt nutzen angepasste nationale Listen für ihre Gesundheitsversorgung. Doch die Auswahl der Wirkstoffe scheint nicht immer optimal. Und die hohen Preise für viele neue Präparate stellen ein ernstes Zugangshindernis dar.

Außerdem im aktuellen Heft:
Preistransparenz
Der Global Health Hub
Klinische Studien an Universitäten
Bilanz nach 7 Jahren Nutzenbewertung
Die Datenlage zu Antibiotika-Resistenzen weltweit

Download: Pharmabrief 4-5/2019 [pdf/700kB]


US Navy 110503 N QD416 125 Peruvian patients wait for eye care at a Continuing Promise 2011 medical clinicKlinische Studien generieren grundlegendes Wissen über Nutzen und Schaden von Arzneimitteln und sind Voraussetzung für die Zulassung. Umso schlimmer, wenn dabei die notwendige Sorgfalt vernachlässigt wird. Eine aktuelle Untersuchung in Peru zeigt gravierende Mängel auf.

Außerdem:

Transparenz: Doppelveröffentlichungen
EU-Handelspolitik: Ungesunde Verträge
EU-Forschungsprogramm: Soziale Ziele fehlen

 

Download: Pharma-Brief 4-5/2018 [PDF463kB]

Foto: US Navy 110503-N-QD416-125 Peruvian patients wait for eye care at a Continuing Promise 2011 medical clinic


PB3 2019Die Geheimniskrämerei bei Medikamentenpreisen und klinischen Studien schadet PatientInnen weltweit. Sie behindert einen fairen Zugang zu Arzneimitteln ebenso wie den Zugang zu verlässlichen Informationen. Am 28. Mai hat die Weltgesundheitsversammlung (WHA) eine Resolution angenommen, die dem entgegenwirken möchte. Der deutlich ambitioniertere, ursprüngliche Entwurf ist jedoch massiv aufgeweicht worden. Deutschland blockierte besonders energisch und übte heftige Kritik am Verfahren.

Außerdem im aktuellen Heft:
Die Ebola-Epidemie im Kongo
Unser neues Projekt zu länderspezifischen Facetten von Antiobiotikaresistenzen
Antibiotikaresistenzen in NRW-Gewässern
Gilead bricht Versprechen
Klagewelle gegen Datenbank zu Pharmageldern

Download: Pharma-Brief 3/2019 [PDF/390kB]


Foto © WHO/A.Tardy

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